Von der ersten Überlegung zum Bau einer Bahn bis zum Betriebsstart vergingen vier Jahre. 1966 war es dann soweit: Man konnte zum ersten Mal mit einer Bahn aufs Walmendingerhorn fahren.
| 1962 | Es gibt die ersten Überlegungen zum Bau einer Bahn von Mittelberg auf das Walmendingerhorn. |
| 1963 | Als Vorbereitung auf das Projekt Walmendingerhornbahn wird das Grundkapital der Kanzelwandbahn AG auf 2 Mio. DM aufgestockt. |
| 1964 | Am 27. April starten die Bauarbeiten, nachdem die Bahn am 25. Februar genehmigt wurde. |
| 1965 | Die Bauarbeiten verlaufen nicht wie geplant. Probleme wie schlechtes Wetter und weitere Überraschungen sorgen für Verzögerungen. |
1966
Endlich ist es soweit: Am 20. August startet die neue Walmendingerhornbahn den Betrieb. Sie hat eine Kapazität von 480 Personen/Stunde. Die Baukosten belaufen sich auf 7,818 Mio. DM.
| 1967 | Das Angebot der Bahn wird nun durch eine Berggaststätte an der Bergstation erweitert. Es gibt zum ersten Mal Tagesskikarten für Skifahrer. |
| 1968 | Der steile Schlepplift Muttelberglift startet den Betrieb und befördert 1.000 Personen/Stunde. |
| 1969 | Ein Skipass zur uneingeschränkten Nutzung aller Bahnen und Lifte im Kleinwalsertal wird eingeführt. |
| 1971 | Zum Ende des Jahres verzeichnet die Walmendingerhornbahn seit Betriebsbeginn insgesamt 1.173.324 beförderte Gäste. |
1972
Mit dem Doppelsessellift Walmendingerhorn von Doppelmayr hält die erste Sesselbahn am Berg Einzug. Sie hat eine Kapazität von 900 Personen/Stunde. Durch ihren Bau werden neue Abfahrten erschlossen.
| 1985 | An der Bergstation wird eine Garage für die Pistenmaschinen errichtet. |
| 1988 | Ein 20 kV Erdkabel wird installiert und die Abwasserleitung ins Tal wird fertig gestellt. |
| 1989 | Der bisherige Vorstand Walter Fritz wechselt in den Aufsichtsrat. Neue Vorstände werden Peter Krejci (Verwaltung) und Fritz Engerer (Technik). |
| 1990 | Die gesamte elektrotechnische Anlage im Bahnbereich wird für eine halbe Million DM erneuert. |
1994
Am 6. Juni verstirbt Walter Fritz. Der ehemalige Vorstand der damaligen Kanzelwandbahn AG und seit der Umbenennung 1969 der Kleinwalsertaler Bergbahn AG und späterer Aufsichtsratsvorsitzende hat über 40 Jahre maßgeblich das Wirken und Werden am Walmendingerhorn maßgeblich beeinflusst.
Baumaßnahmen in diesem Jahr:
Zwischen der Stütze 1 und der Talstation wird eine Schneeanlage gebaut - das Projekt wird von Dr. Wechsler durchgeführt.
Der Doppelsessellift wird auf eine Kapazität von 1000 Personen/Stunde erweitert.
Baumaßnahmen in diesem Jahr:
Zwischen der Stütze 1 und der Talstation wird eine Schneeanlage gebaut - das Projekt wird von Dr. Wechsler durchgeführt.
Der Doppelsessellift wird auf eine Kapazität von 1000 Personen/Stunde erweitert.
| 1996 | Von der Bergstation des Doppelsessellifts wird eine Gitterrosttreppe zur Bergstation der Walmendingerhornbahn gebaut. So können die Skifahrer sicher und bequem zum Restaurant und der Pendelbahn gelangen. |
| 1997 | Es wird über einen Umbau des Muttelbergliftes nachgedacht und erste Projektstudien werden durchgeführt. |
| 1998 | Zum Jahresende geht der langjährige Vorstand Peter Krejci in den Ruhestand. Er war 40 Jahre (seit 01.04.1957) bei der Kleinwalsertaler Bergbahn beschäftigt und hatte zuletzt die verantwortung für die Finanzen im Unternehmen. Fritz Engerer wird alleiniger Vorstand. |
1999
Der Schlepplift Muttelberg wird doch einen fixgeklemmten Vierersessellift mit einer Kapazität von 1.500 Personen/Stunde, also 50% mehr als zuvor, ersetzt. Die Baukosten betragen 3,1 Mio. DM. Der erste Betriebstag ist der 18. Dezember.
| 2000 | Der Vorstand Fritz Engerer geht nun auch in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Georg Fahrenschon. |
| 2001 | Am Walmendingerhorn wird ein Alpenblumenlehrpfad errichtet. Gemeinsam mit Franz Felder und Hans Grabherr hat der Wirt des Bergrestaurants Herbert Edlinger die Blumen erfasst, übersichtlich beschildert und damit einen weitern attraktiven Höhepunkt am Horn entwickelt.Im gleichen Jahr wird eine Verwaltungskonzentration an der Kanzelwandbahn beschlossen. Daher werden die Büroarbeitsplätze von der Walmendingerhornbahn nach Riezlern umgesiedelt. |
2006
Die Walmendingerhornbahn bekommt eine Neugestaltung:
- Die Talstation wird umgebaut und bekommt einen modernen Look.
- Die Gastronomieterrasse wird erweitert.
- Es werden eine Geoplattform und eine Sonnenwand an der Bergstation errichtet.
- Das Highlight ist der Panoramaaufzug, der sowohl optisch ein Highlight ist, als auch den Weg vom Skigebiet zur Pendelbahn stark vereinfacht.
2026
Der Neubau der Walmendingerhornbahn steht an. Auf den Tag genau nach 62 Jahren wurde die neue Baugenehmigung erteilt. Den aktuellen Stand der Baustelle kannst du hier verfolgen.



