Anfang der 70er Jahre wurde die Fellhornbahn gebaut - fast 20 Jahre, nachdem das Kleinwalsertal mit der Kanzelwandbahn und zehn Jahre später mit dem Bierenwanglift bereits den Berg erschlossen hatte. Seitdem wurde das Angebot stetig erweitert, bis das heutige Zwei-Länder-Skigebiet entstand, das die meisten zusammenhängende Pistenkilometer Deutschlands bietet.
| 1970 | Die Planung für das Projekt der touristischen Erschließung des Fellhorns startet. Im April wird die Fellhornbahn AG gegründet. |
| 1971 | Die Einrichtung der Baustelle beginnt mit dem Spatenstich. Jetzt geht es los. |
| 1972 | In diesem Jahr werden gleich mehrere Bahnen und Lifte errichtet:
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1973
Am 6. März um 10:00 Uhr startet das Fellhorn in seine erste Wintersaison. Mit den vier fertiggestellten Schleppliften gibt es bereits ein gutes Angebot zum Skifahren.
Nach der ersten Saison wird im Sommer weitergebaut: Es kommt die Sektion 2 der Fellhornbahn hinzu, das Gebäude für die Gastronomie an der Station Schlappoldsee (Mittelstation) sowie Lift 4: der Schlepplift Wanklift.
Nach der ersten Saison wird im Sommer weitergebaut: Es kommt die Sektion 2 der Fellhornbahn hinzu, das Gebäude für die Gastronomie an der Station Schlappoldsee (Mittelstation) sowie Lift 4: der Schlepplift Wanklift.
| 1974 | Am 15. Februar wird die Fellhornbahn offiziell eingeweiht. Im Laufe des Sommers wird die Sonnenterrasse an der Gipfelstation gebaut. |
1981
Als Erweiterung der Fellhornbahntrasse wird parallel zu ihr die erste Doppelsesselbahn Faistenoy gebaut. Diese führt vom Tal bis zum Höfle (was der heutigen Zwischenstation der Fellhornbahn II entspricht). Vom Höfle aufwärts geht es mit dem Höfle-Schlepplift weiter.
| 1986 | Für die Talabfahrt wird eine Beschneiungsanlage gebaut, um auch in schneeärmeren Wintern den Skibetrieb aufrecht zu erhalten. |
| 1987 | Der Lift 3A wird gebaut. Er verläuft parallel zum Fellhornlift (Lift 3) und ergänzt diesen. |
| 1989 | Die erste Modernisierung findet statt: Die Steuerung der zweiten Sektion mit der Technik von BBC/STG umgebaut. |
| 1995 | Die Doppelsesselbahn Scheidtobel wird gebaut und bildet eine wichtige Hauptachse in der Personenbeförderung am Fellhorn. |
| 1998 | Die Technik am Berg wird aufgerüstet: Vom Tal über das Kanzelwandhaus bis zur Mittelstation wird ein 20 kV-Hochspannungskabel verlegt. Außerdem gibt es Abwasserkanäle, Leerrohre und weitere Beschneiungsanlagen auf der Strecke. |
1999
Die Möserbahn wird gebaut, eine kuppelbare 6er-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben und einer Kapazität von 3000 Personen/Stunde. Dadurch wird der Komfort im Skigebiet stark angehoben. Dafür muss der Lift 3A weichen und wird abgebaut.
Weiterhin wird der Ausbau vom Vorjahr fortgeführt. Hochspannungskabel, Beschneiung und Abwasserkanäle werden weiter ausgebaut.
Weiterhin wird der Ausbau vom Vorjahr fortgeführt. Hochspannungskabel, Beschneiung und Abwasserkanäle werden weiter ausgebaut.
| 2000 | An der Gipfelstation wird die Bergschau 2037 errichtet - ein naturkundliches Informationszentrum mit 200 Quadratmetern interaktiver Ausstellungsfläche. Die Bergschau 2037 wird von der Europäischen Union, der Allianz Umweltstiftung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. |
| 2001 | Die fixgeklemmte 4er-Sesselbahn Zweiländerbahn wird gebaut. Er ersetzt den Bierenwanglift, der als Schlepplift bislang die Verbindung zwischen Deutscher und Österreichischer Seite des Skigebiets war. |
2002
Die Schlepplifte Seeeck und Kuchenbach werden durch eine moderne kuppelbare 6er-Sesselbahn, die Seeeckbahn, ersetzt. Die Seeckbahn von Leitner überzeugt mit Wetterschutzhauben sowie einer weltweit neuen Stationsgaragierung. In Deutschland ist sie die erste Bahn, die den Ein- und Ausstieg um 90 Grad um die Ecke gedreht hat.
Am 14. Januar wird die im vorherigen Jahr gebaute Zweiländerbahn offiziell in Betrieb genommen.
Am 14. Januar wird die im vorherigen Jahr gebaute Zweiländerbahn offiziell in Betrieb genommen.
| 2003 | Die Beschneiungsanlagen an der Möser- und Stieralppiste werden erweitert - für noch mehr Schneesicherheit. Für mehr Komfort und weniger Schiebestellen beim Weg vom "hinteren" (alles zwischen Scheidtobelbahn und Kanzelwand) ins "vordere" Skigebiet wird ein neuer Skiweg gebaut. Dies sorgt vor allem bei Kindern und Snowboardfahrern für große Erleichterung. Außerdem wird die Sonnenterrasse des Restaurants an der Mittelstation (Schlappoldsee) deutlich vergrößert und mit bequemen, neuen Möbeln ausgestattet. |
| 2004 | Von der Talstation der Möserbahn zum neuen Skiweg aus dem Vorjahr wird ein Swisscord-Rückhollift in Betrieb genommen. Die Gipfelstation der Fellhornbahn wird umgebaut und in diesem Zuge wird die Gastronomie neugestaltet. Der Ausstieg aus der Bahn ist jetzt überdacht und führt in eine Felsenhalle, die Eindruck macht. |
| 2005 | Der Sommer rückt stärker in den Fokus: Von der Gipfelstation am Fellhorn führt ein neuer Natur- und Blumenweg über die Bierenwangalpe zur Mittelstation. Unterwegs geben informative "Stelen" Auskunft über die Bergwelt. |
2006
Es ist das Ende einer Ära. Der lange bewehre Höfle-Schlepplift sowie der Doppelsessel Faistenoy gehen in den Ruhestand und werden abgebaut.
Ersetzt werden sie durch Deutschlands modernste Einseil-Umlaufbahn "Fellhornbahn II" mit insgesamt 94 8er-Kabinen, die eine Kapazität von 2400 Personen/Stunde hat. Diese hat eine Zwischenstation am Höfle, die das dortige ein- und aussteigen ermöglicht. Zum Beginn der Wintersaison 2006/2007 geht die neue Bahn in Betrieb.
Ersetzt werden sie durch Deutschlands modernste Einseil-Umlaufbahn "Fellhornbahn II" mit insgesamt 94 8er-Kabinen, die eine Kapazität von 2400 Personen/Stunde hat. Diese hat eine Zwischenstation am Höfle, die das dortige ein- und aussteigen ermöglicht. Zum Beginn der Wintersaison 2006/2007 geht die neue Bahn in Betrieb.
| 2008 | Erneut werden die Beschneiungsanlagen erweitert. |
| 2009 | Der Parkplatz wird vergrößert, um mehr Gästen Platz zu bieten. |
| 2013 | Die Funslope am Fellhorn wird zum ersten Mal gebaut und damit neu ins Leben gerufen. |
| 2014 | An der Mittelstation der Fellhornbahn wird eine Photovoltaikanlage installiert, um einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu machen. Des Weiteren werden in diesem und im nächsten Jahr einige Engstellen an der Talabfahrt verbreitert. |
| 2015 | Die Wartehalle für die Pendelbahn an der Mittelstation wird umgebaut. |
2016
Der letzte Schlepplift im Skigebiet Fellhorn geht außer Dienst. An seiner Stelle kommt mit der Bierenwangbahn ein weiterer 6er-Sessel mit Wetterschutzhauben und energiesparendem Antrieb. Im Gegensatz zum vorherigen Schlepplift ist die Bergstation nicht mehr am Gipfel, sondern ein Stück über der Bergstation der Scheidtobelbahn. Die neue Kapazität beträgt 2400 Personen/Stunde.
| 2018 | Die Familienabfahrt vom Kanzelwandhaus bis zur Zwischenstation Höfle wird gebaut. Außerdem wird die Fellhornstuben im Tal inklusive des Geländes herum erworben. |
| 2019 | Die bisherige Talschau im Gebäude der Talstation wird zum NTC-Skidepot umgebaut. |
| 2024 | Als erster Schritt der Modernisierung der Fellhornbahn I wird das Getriebe einer ausführlichen Revision unterzogen. |
2025
Nach den Revisionsarbeiten im Vorjahr wird nun einiges an der Pendelbahn, der Fellhornbahn I, verändert: Die Steuerung und der Antrieb werden ausgetauscht, die Bahn erhält neue Kabinen und die Stationen werden optisch verschönert. Im August geht die neue, alte Bahn wieder in den Betrieb.
Zeitgleich finden Arbeiten an der Möserbahn statt. Auch diese erhält technische Updates und eine optische Verjüngung. Zum Start der Wintersaison 2025/2026 ist sie wieder im Einsatz.
Zeitgleich finden Arbeiten an der Möserbahn statt. Auch diese erhält technische Updates und eine optische Verjüngung. Zum Start der Wintersaison 2025/2026 ist sie wieder im Einsatz.









