Preise Winter 2019/20
* Oberstdorf/Kleinwalsertal
Normalpreis

Premiumskigebiet mit Mehrwert

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Preise Sommer 2020
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Klimawandel

Hier finden Sie ein Statement des Verbandes Deutscher Seilbahnen zum Thema Klimawandel sowie eine Studie von Günther Aigner über Temperaturanalysen und Schneemessreihen der vergangenen Jahre.

Die folgenden Zahlen und Erhebungen über Wintertemperatur- und Schneemessreihen aus dem Kleinwalsertal, Arlberg und Bregenzerwald stammen vom Tiroler Skitourismus-Forscher Günther Aigner in Zusammenarbeit mit "Zukunft-Skisport".

Alle Daten stammen von amtlichen Instituten - der Österreichischen Zentralanstalt für Meteo-rologie und Geodynamik (ZAMG), der MeteoSchweiz und vom Hydrographischen Dienst des Landes Vorarlberg.

Rückgang der Wintertemperaturen

Die Winter am Arlberger Skiberg Galzig (2.090 m) sind in den vergangenen 30 Jahren (1987/88 bis 2016/17) kälter geworden. Im linearen Trend sinkt die Temperatur von minus 4,0 auf minus 5,4 Grad Celsius, das heißt um 1,4 Grad.

In Baad im Kleinwalsertal erhebt der Hydrographische Dienst des Landes Vorarlberg seit 1994 die Lufttemperatur. Die Messdaten werden auf einer Seehöhe von 1.305 Metern erfasst und sind charakteristisch für die Tallagen des Kleinwalsertales, während die Messreihe „Galzig“ als repräsentativ für die Hochlagen des Kleinwalsertales angenommen werden kann.
Von 1994/95 bis 2016/17 (23 Jahre) beträgt der Durchschnitt der Wintertemperaturen minus 1,1 Grad Celsius. Der wärmste Winter wurde 2006/07 mit plus 2,1 Grad Celsius beobachtet, während der Winter 2011/12 mit einem Mittel von minus 3,4 Grad Celsius der kälteste Winter der Messreihe ist. Das 10-jährige Mittel (grüne Linie) glättet das Bild der Messreihe, die durch eine hohe Variabilität der Wintertemperaturen gekennzeichnet ist.

Wintertemperaturen im Kleinwalsertal -Graphik der letzten 23 Jahre
Entwicklung der Schneemengen

Der Hydrographische Dienst des Landes Vorarlberg und die ZAMG verfügen über hervorra-gendes Datenmaterial zur Analyse der Schneemengen im Kleinwalsertal und seiner unmit-telbaren Umgebung. Die Messreihen gehen in Schröcken bis zum Winter 1900/01 zurück.

Die Schneedaten in Baad werden vom Hydrographischen Dienst des Landes Vorarlberg gesammelt. Die Datenreihe wurde im Winter 1993/94 gestartet. Die Werte von 1986/87 bis 1992/93 wurden mit Hilfe der benachbarten ZAMG-Station Schröcken im Bregenzerwald berechnet. Seehöhe des Messfeldes: 1.305 Meter.

Die Abbildung zeigt den Verlauf der jährlich größten Schneehöhen in Baad von 1986/87 bis 2016/17. Der Mittelwert beträgt 140 Zentimeter. Die Extremwerte in der Messreihe finden sich 1987/88 mit 283 Zentimeter (errechneter Wert) sowie 1998/99 mit 265 Zentimeter (gemessener Wert) und 2013/14 mit nur 60 Zentimeter Schneehöhe.

Jährlich größte Schneehöhen im KWT - Graphik der letzten 31 Jahre
Status Quo: Skisport im Kleinwalsertal

Eine kurze Temperaturmessreihe des Hydrographischen Dienstes Vorarlberg in Baad (1.305 Meter) lässt für die letzten 23 Jahre einen Trend zu geringfügig wärmeren Wintern in den Tallagen des Kleinwalsertales vermuten.

Die Untersuchung der Schneemessreihen im Kleinwalsertal (Station Baad) bringt innerhalb der letzten etwa 30 Jahre keinen statistischen Nachweis für eine Verringerung der jährlich größten Schneehöhen und der Neuschneesummen. Die jährliche Anzahl der Tage mit Schneebedeckung ist leicht rückläufig.

Betrachtet man die in dieser Studie ausgewerteten amtlichen Messdaten, so ist ein Ende des Wintersports im Kleinwalsertal aufgrund der derzeitigen Datenlage nicht ableitbar. Trotzdem sei darauf hingewiesen, dass Messdaten stets die Vergangenheit beschreiben: Es können aus den in dieser Studie vorgestellten statistischen Auswertungen keine Prognosen für die Zukunft erstellt werden.

Kurze Pause auf der Talabfahrt

Klimawandel & Skitourismus - Statement vom Verband Deutscher Seilbahnen

VDS Statement zum Thema Klimawandel
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Angelegt am 31.10.2018

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